Individuelle Beratung
Ob die 606 S3 zu Ihrem Raum passt — und auf welchen Ständer sie gehört —, sagen wir Ihnen persönlich; seit über 75 Jahren beraten wir, bevor wir verkaufen.
Schneller Versand
Bei Zahlung bis 14 Uhr verlässt Ihre Bestellung noch am selben Werktag unser Haus.
- Versandkostenfrei in Deutschland
Einfache Zahlung
Neben den Online-Zahlarten ist auch Vorkasse per Überweisung möglich.
- American Express
- Apple Pay
- Bancontact
- EPS
- Google Pay
- iDEAL Wero
- Klarna
- Maestro
- Mastercard
- MobilePay
- PayPal
- Shop Pay
- Union Pay
- Visa

Der Continuum-Konus im Kompaktformat
Der Bowers & Wilkins 606 S3 ist der größere der beiden Kompaktlautsprecher in der 600er Serie. Sein 165-mm-Konus aus Continuum übernimmt Bass und Mitten gemeinsam — im 603 S3 arbeitet an dieser Stelle ein kleinerer 150-mm-Continuum-Konus mit FST-Rand als reiner Mitteltöner, hier deckt die größere Membran den ganzen Bereich unterhalb der Trennfrequenz ab. Der Frequenzumfang reicht bis 40 Hz — genauso tief wie beim kleineren 607 S3, der Unterschied zwischen beiden liegt im Pegel, nicht im Tiefgang.
Mit 88 dB Empfindlichkeit und einer minimalen Impedanz von 3,7 Ω ist der B&W 606 S3 die gutmütigste Last unter den drei Stereomodellen der Serie — 30 bis 120 W an 8 Ω genügen ihm. Einzurechnen ist der Ständer: B&W baut dafür den FS-600 S3, rund 60 cm hoch, damit die Kalotte im Sitzen etwa auf Ohrhöhe steht.
Was im 606 S3 steckt
-
Continuum-Konus
Der 165-mm-Konus deckt Bass und Mitten in einem Chassis ab. Continuum ist ein gewebtes Verbundmaterial: Es verteilt den Übergang in den Aufbruchbereich über einen breiten Bereich, statt ihn in einer scharfen Resonanz zu bündeln. Den Mitten fehlt dadurch die Härte, die Metallmembranen an dieser Stelle zeigen.
-
Entkoppelte Titankalotte
Die 25-mm-Doppelkalotte sitzt mechanisch vom Gehäuse getrennt. Körperschall aus dem Kabinett erreicht den Hochtöner dadurch gedämpft — hörbar als sauberere Höhen bei hohen Pegeln. Es ist derselbe Hochtöner wie im 603 S3.
-
Flowport
Die Reflexöffnung trägt eine golfballartige Oberfläche. Sie bricht die Luftströmung am Austritt auf und verringert die Strömungsgeräusche, die bei glatten Rohren als Zischen hörbar werden.
Passt genau dazuDer Ständer, für den der 606 S3 gebaut ist
Ein Kompaktlautsprecher steht selten von sich aus richtig. Das Handbuch verlangt die Hochtonkalotte etwa auf Ohrhöhe der Hörposition, und die liegt im Sitzen bei 100 bis 110 cm. Das Kabinett des 606 S3 ist nur 344 mm hoch, und die Kalotte sitzt in der Schallwand noch ein Stück darunter. Es fehlen also rund 60 cm Unterbau, und die entscheiden darüber, ob die Abbildung auf Ohrhöhe steht oder darunter.
Der zweite Punkt ist die Ankopplung. Der 606 S3 drückt bei jedem Ton gegen seine Unterlage; gibt sie nach, schickt sie einen Teil dieser Energie zeitversetzt zurück — das ist der weiche, verwaschene Grundton, den man Regalböden und Sideboards anhört. Der FS-600 S3 arbeitet dagegen mit Masse: zwei hohle Vierkantsäulen je Ständer, die nach der Montage mit trockenem Sand gefüllt werden — die Montageanleitung nennt ausdrücklich Silber- und Quarzsand. Loses Granulat erhöht nicht nur das Gewicht, es dämpft auch die Säulenwand, statt Schwingungen wie ein starres Rohr weiterzuleiten. Nach unten koppeln Spikes auf Teppich oder Gummifüße auf harten Böden — beide liegen bei.
Bowers & Wilkins nennt diesen Ständer ausdrücklich für die Kompaktlautsprecher der 600 Series S3, also für den 606 S3 und den 607 S3.
Bowers & Wilkins
Technische Spezifikationen
Gehäuse
- Höhe
- 344 mmKabinett
- Breite
- 189 mmKabinett
- Tiefe
- 300 mmKabinett
- Gewicht
- 7,05 kgpro Stück
- Tiefe mit Abdeckung
- 328 mminkl. Frontgitter und Anschlüsse
Akustik
- Konfiguration
- 2-Wege, Bassreflex
- Hochtöner
- 1 × 25 mm Titan-Doppelkalotte, entkoppelt
- Tiefmitteltöner
- 1 × 165 mm Continuum-Konus
- Frequenzgang
- 52 Hz – 28 kHz±3 dB, Referenzachse
- Frequenzumfang
- 40 Hz – 33 kHz−6 dB
- Harmonische Verzerrung
- < 1 %100 Hz – 22 kHz, 2. und 3. Harmonische
- Harmonische Verzerrung (Mittenband)
- < 0,5 %150 Hz – 12 kHz, 2. und 3. Harmonische
Warum zwei Frequenzangaben?
Der Frequenzgang gilt mit einer Toleranz von ±3 dB — dort weicht der Lautsprecher höchstens um diesen Betrag von seiner Referenzkurve ab. Der Frequenzumfang reicht bis zum Abfall auf −6 dB: Dort spielt er noch, aber hörbar leiser. Ein Vergleich zweier Lautsprecher muss dieselbe der beiden Angaben heranziehen — rund die Hälfte aller Lautsprecher wird ohne jede Toleranzangabe veröffentlicht.
Harmonische Verzerrung
Zwei Bänder, jeweils für die zweite und dritte Harmonische. Der engere Wert ist der aussagekräftigere, weil in diesem Band der Großteil der Musik liegt — Grundtöne und Stimmen.
Elektrisch
- Empfindlichkeit
- 88 dB2,83 V / 1 m, auf Achse
- Impedanz
- 8 Ωnominal
- Impedanz minimal
- 3,7 Ω
- Verstärkerleistung
- 30 – 120 Wan 8 Ω, unverzerrt
- Max. Kabelimpedanz
- 0,1 Ωempfohlenes Maximum
Empfindlichkeit und Impedanz
Die 88 dB gelten bei 2,83 Volt in einem Meter Abstand auf Achse — an 8 Ohm entspricht das genau einem Watt. Die Nennimpedanz ist der Mittelwert über den Frequenzbereich, das Minimum von 3,7 Ohm die härteste Stelle für den Verstärker. Es ist der höchste Minimalwert unter den drei Stereo-Modellen der Serie.
Was die Kabelimpedanz begrenzt
Der Wert deckelt Querschnitt und Länge des Lautsprecherkabels. Mit 2,5 mm² Kupfer bleibt man bis rund sieben Meter darunter, mit 1,5 mm² bis gut vier — Hin- und Rückleiter zusammengerechnet.
Ausführung
- Ausführungen
- Schwarz, Weiß, Eiche
- Abdeckung
- Schwarz zu Schwarz, Grau zu Weiß und Eiche
Magnetische Abdeckung
Die Abdeckung hält magnetisch, ohne Steckdorne: die Schallwand bleibt frei von Aufnahmelöchern, abnehmen geht ohne Werkzeug.
Die 600er Serie im Vergleich
Alle B&W-Regallautsprecher im DatenvergleichDer 606 S3 steht zwischen dem kleineren 607 S3 und dem 603 S3, dem einzigen Standlautsprecher der Serie. Wie er sich gegen die übrigen Regallautsprecher von Bowers & Wilkins schlägt, zeigt die Vergleichstabelle in der Übersicht.
Häufige Fragen zum Bowers & Wilkins 606 S3
Welchen Ständer braucht der 606 S3?
Welchen Ständer braucht der 606 S3?
Einen von rund 60 cm Höhe, damit die Hochtonkalotte im Sitzen auf Ohrhöhe liegt. Bowers & Wilkins bietet den FS-600 S3 passend zur Serie an. Wichtiger als die Marke ist die Masse: Ein befüllbarer Ständer koppelt den Lautsprecher an den Boden und nimmt dem Grundton die Unschärfe. Bringen Sie gern Ihre Maße mit, wir rechnen die Höhe mit Ihnen durch.
Für welche Raumgröße ist der 606 S3 gedacht?
Für welche Raumgröße ist der 606 S3 gedacht?
Etwa 15 bis 30 m². Nach unten setzt der 165-mm-Konus die Grenze — in sehr kleinen Räumen staut sich der Bass, dort passt der 607 S3 besser. Nach oben fehlt ab rund 30 m² der Tiefgang, den nur der 603 S3 mit seinen zwei Basstreibern liefert.
Was ist der Unterschied zum 607 S3?
Was ist der Unterschied zum 607 S3?
Die Größe des Tiefmitteltöners: 165 mm beim 606 S3, 130 mm beim 607 S3. Praktisch heißt das 88 statt 84 dB Empfindlichkeit — vier Dezibel, für die ein Verstärker rund die zweieinhalbfache Leistung aufbringen muss — und ein spürbar körperhafterer Grundton. Frequenzgang und Frequenzumfang sind bei beiden Modellen gleich: 52 Hz im ±3-dB-Fenster, 40 Hz bei −6 dB.
Wie viel Verstärkerleistung braucht der 606 S3?
Wie viel Verstärkerleistung braucht der 606 S3?
Bowers & Wilkins gibt 30 bis 120 W an 8 Ohm an. Die Impedanz fällt auf minimal 3,7 Ohm — unter den drei Stereomodellen der Serie ist das der höchste Wert und damit die gutmütigste Last; nur der Center HTM6 S3 liegt mit 4,3 Ohm darüber. Schon ein solider Vollverstärker der Einstiegsklasse führt ihn sauber. Kommen Sie gern vorbei und hören Sie Ihre Kombination bei uns.
In welchen Ausführungen gibt es ihn?
In welchen Ausführungen gibt es ihn?
Schwarz, Weiß und Eiche. Die Abdeckung ist bei der schwarzen Variante schwarz, bei Weiß und Eiche grau. Alle drei Ausführungen sind bei uns bestellbar.























