AudioQuest Greyhound RCA Subwoofer-Kabel
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Das Greyhound ist die zweitgünstigste der vier AudioQuest-Verbindungen, die eigens für den Subwoofer gebaut sind – und die einzige davon mit Hyperlitz-Geometrie. Massive, zu 0,5 % versilberte Kupferleiter, geschäumtes Polyethylen als Isolation, eine Metalllage zur Noise-Dissipation und kaltverschweißte, vergoldete Cinch-Stecker bilden den Rest des Aufbaus. Gelistet sind sieben Längen von 2 bis 20 m.
Technologien
Solid 0.5% Silver Conductors
Die Leiter sind massiv und tragen eine Versilberung mit einem Silberanteil von 0,5 %. Massivleiter schließen die Wechselwirkung zwischen Einzeldrähten aus, die AudioQuest als eine der größten Verzerrungsquellen konventioneller Kabel benennt. Die Versilberung zielt auf die hohen Frequenzanteile: Sie laufen fast ausschließlich an der Oberfläche des Leiters. Besteht diese Oberfläche aus hochreinem Silber, kommt das Verhalten laut AudioQuest dem eines massiven Silberkabels nahe – zu einem Preis, der eher dem eines massiven Kupferkabels entspricht.
Hyperlitz Coax Geometry
Ein exakter Kreis aus acht Minusleitern legt sich spiralförmig um einen einzelnen, dickeren Plusleiter. Zwei Dinge folgen daraus: eine große Gesamtquerschnittsfläche, die den Widerstand niedrig hält, und eine Aufteilung des Rückleiters auf viele dünne Einzelwege, die den Skin-Effekt mindert – jene Tendenz hoher Frequenzen, sich in der äußeren Schicht eines Leiters zu drängen.
Foamed-Polyethylene Insulation
Jedes feste Material neben einem Leiter gehört elektrisch zum Stromkreis dazu und nimmt Energie auf; ein Teil davon wird gespeichert und zeitversetzt wieder abgegeben – hörbar als Unschärfe. Luft nimmt praktisch keine Energie auf, Polyethylen ist verlustarm und hat ein gutmütiges Verzerrungsprofil. Geschäumtes PE mit seinem hohen Luftanteil verbindet beides.
Metal-Layer Noise-Dissipation
Ein Schirm mit 100 % Abdeckung ist technisch leicht zu bauen. Die eigentliche Frage ist, wohin die eingefangene Energie danach geht. Klassische Schirme leiten aufgenommene Hochfrequenz zur Gerätemasse ab und modulieren damit genau die Bezugsebene, gegen die das Signal gemessen wird – aus einer Störung wird so eine Signalverzerrung. Die Noise-Dissipation „schirmt den Schirm“: Eine zusätzliche Metalllage absorbiert und reflektiert den größten Teil dieser Störenergie, bevor sie die geerdete Lage erreicht.
Cold-Welded, Gold-Plated Terminations
Lot ist an der Übergangsstelle vom Kabel zum Stecker eine klassische Verzerrungsquelle. Hier wird stattdessen unter hohem Druck kaltverschweißt – die Verbindung kommt ganz ohne Lot aus. Die Massehülsen sind gestanzt statt gedreht: So lässt sich das Metall nach seinem elektrischen Verhalten aussuchen und nicht danach, wie gut es sich zerspanen lässt. Die Kontaktflächen sind vergoldet.
Spezifikationen
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Leitermaterial | massives, zu 0,5 % versilbertes Kupfer (Solid Silver-Plated Copper) |
| Geometrie | Hyperlitz Coax: acht Minusleiter spiralförmig um einen dickeren Plusleiter |
| Dielektrikum / Isolation | geschäumtes Polyethylen (Foamed-PE) |
| Schirmung | Metal-Layer Noise-Dissipation |
| Terminierung | Cinch (RCA) auf Cinch (RCA), kaltverschweißt, vergoldet, gestanzte Massehülsen |
| Verfügbare Längen | 2 · 3 · 5 · 8 · 12 · 16 · 20 m |
Lieferumfang & Konfektion
Das Greyhound wird ab Werk konfektioniert, Cinch auf Cinch, mit PVC-Mantel. Gelistet sind sieben Längen: 2 · 3 · 5 · 8 · 12 · 16 · 20 m.
Hinweise
Keine Masseleitung. Das Greyhound ist die reine Signalstrecke. Black Lab, Irish Red und Boxer führen zusätzlich eine Masseleitung mit Kabelschuhen mit, mit der sich Verstärker und aktiver Subwoofer gehäuseseitig verbinden lassen – das Greyhound nicht. Wer mit einer Brummschleife zu tun hat oder damit rechnet, sollte diesen Punkt bei der Auswahl mitbedenken.
Eine Strecke, ein Subwoofer. Der Subwoofer-Ausgang eines Verstärkers oder AV-Receivers ist einkanalig, und entsprechend ist dieses Kabel eine einzelne Cinch-Verbindung – kein Stereopaar. Wer zwei Subwoofer betreibt, braucht zwei Kabel oder eine Aufteilung am Ausgang.
Länge vor der Bestellung ausmessen. Weil die Stecker kaltverschweißt und nicht gelötet sind, lässt sich die Länge nachträglich nicht ändern. Die Strecke also einmal am tatsächlichen Kabelweg entlang abmessen – an der Wand, hinter dem Möbel, nicht Luftlinie – und eher großzügig als knapp wählen.
