Vollverstärker · Endstufen · SACD-Player Accuphase High-End-Elektronik
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Verstärkung
Ein Gehäuse oder getrennte Wege – und in welcher Betriebsart
Die erste Entscheidung ist dieselbe wie bei jeder Kette: alles in einem Gehäuse oder auf Vor- und Endstufe verteilt. Die zweite macht bei Accuphase mehr aus als bei den meisten Herstellern – reiner Class-A-Betrieb oder Class AB. Class A arbeitet mit dem geringsten Klirr und bleibt auch bei kleinen Pegeln linear, verlangt dafür Kühlfläche und liefert weniger Watt je Gehäuse; Class AB gibt deutlich mehr Leistung ab und bleibt an schwierigen Lautsprechern souverän. Gemeinsam ist allen die analoge AAVA-Lautstärkeregelung.

Quellen
Scheibe, Antenne – und der Wandler dazwischen
Accuphase hält die Quellen schlank: für die Scheibe Spieler und Laufwerke, deren Wandler mehrere DAC-Chips parallel arbeiten lassen, für das Radio einen Tuner, der die Abstimmung digital erzeugt statt sie nachzuführen. Beide haben eine Gemeinsamkeit, die man leicht übersieht – über Digitalein- und -ausgänge fügen sie sich in eine Kette ein, an der auch Streamer, Rechner oder Fernseher hängen. Spieler mit Pegelregelung können sogar direkt eine Endstufe ansteuern; dann entfällt die Vorstufe.

Technik & Zubehör
Was zwischen Gerät, Raum und Steckdose passiert
Drei Baugruppen setzen nicht am Signal selbst an, sondern an seinen Randbedingungen. Der Raum ist bei den meisten Anlagen die größte Klangbremse – dagegen hilft eine Einmessung, die den Frequenzgang am Hörplatz geradezieht. Das Stromnetz ist die zweite: Verzerrte Netzspannung erreicht jedes Gerät im Rack, und dagegen hilft weniger ein Filter als eine neu erzeugte Spannung. Und weil viele Vor- und Vollverstärker Steckplätze mitbringen, lässt sich die Kette später um Phono oder einen Wandler erweitern, statt ein zusätzliches Gerät zu stellen.

