Bowers & Wilkins Standlautsprecher in einem hellen Wohnraum

603 S3 bis NautilusBowers & Wilkins Standlautsprecher

(16 produkte)
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StandlautsprecherWie viel Lautsprecher Ihr Raum trägt

Standlautsprecher sind bei Bowers & Wilkins keine eigene Produktlinie, sondern die Bauform, in der jede Modellreihe ihr volles Potenzial zeigt. Von der 603 S3 aus der Einstiegsreihe über die 702 bis 704 S3 der Mittelklasse bis zu den 801 bis 804 D5 der Referenzserie folgt das Programm einer durchgehenden Technikleiter: nach oben wechseln Kalotten- und Membranmaterial, das Hochtönergehäuse setzt sich auf das Chassis, die Tieftöner bekommen das Aerofoil-Profil und das Gehäuse mehr innere Versteifung durch die Matrix-Konstruktion.

Die eigentliche Frage bei der Auswahl ist selten der Klangcharakter – der bleibt über die Reihen hinweg erkennbar –, sondern das Verhältnis von Membranfläche zu Raumvolumen. Ein großer Standlautsprecher in einem zu kleinen Raum liefert nicht mehr Bass, sondern unkontrollierten Bass. Genau deshalb lohnt sich der Hörtermin: In unseren Hörräumen in Bonn stellen wir die Kandidaten nebeneinander und vergleichen sie an vergleichbarer Elektronik.

  • Raumgröße entscheidet

    Die 603 S3 und die 704 S3 spielen in normalen Wohnräumen auf; die 801 und 802 D5 brauchen Volumen und Abstand zur Rückwand, um ihr Bassfundament sauber aufzubauen.

  • Durchgehende Technikleiter

    Continuum-Mitteltöner, Aerofoil-Tieftöner und Matrix-Gehäuse entstehen in der Referenzserie und wandern über die Jahre nach unten – der Unterschied liegt in der Ausführung, nicht in der Philosophie.

  • Drei Hochtöner-Stufen

    Titan in der 603 S3, Carbon Dome in der 700er, Diamant ab der 800 Series. Der hörbare Gewinn liegt weniger in mehr Höhen als in der Gelassenheit bei hohen Pegeln.

  • Vergleichen statt rechnen

    Zwischen 704 S3 und 803 D5 liegen Welten auf dem Papier – im falschen Raum kann die kleinere Box die überzeugendere sein. Wir stellen beide für Sie auf.

Vier Standlautsprecher, vier Raumgrößen

Alle Modellreihen im Überblick

Die Reihen unterscheiden sich weniger im Charakter als im Aufwand hinter der Membran – und darin, wie viel Luft sie brauchen. Ein Modell je Stufe, von der Einstiegsreihe bis zum Referenz-Flaggschiff, macht das ablesbar: Zwischen 603 S3 und 801 D5 vervierfacht sich das Gewicht, der Bass wächst von zwei 165ern auf zwei 250er, und die empfohlene Verstärkerleistung geht von 200 auf 1.000 Watt.

Vier Standlautsprecher, vier Raumgrößen
Modell
Bowers & Wilkins 603 S3 Standlautsprecher in Black

603 S3

Normaler Preis €2.300,00
Paarpreis
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Bowers & Wilkins 702 S3 Standlautsprecher in Satin White, Frontansicht von schräg vorne

702 S3

Normaler Preis €6.800,00
Paarpreis
Zum Produkt
Bowers & Wilkins 804 D5 Standlautsprecher in Dark Walnut, Frontansicht von schräg links

804 D5

Normaler Preis €18.000,00
Paarpreis
Zum Produkt
Bowers & Wilkins 801 D5 Standlautsprecher in Dark Walnut, Frontansicht von schräg links

801 D5

Normaler Preis €50.000,00
Paarpreis
Zum Produkt
Serie
Serie600 Series S3 700 Series S3 800 Series Diamond D5 800 Series Diamond D5
Einordnung
EinordnungEinstieg Mittelklasse Referenz Referenz-Flaggschiff
Hochtöner
Hochtöner25 mm Titan-Kalotte, entkoppelt 25 mm Carbon Dome, entkoppelt 25 mm Diamant-Kalotte 25 mm Diamant-Kalotte
Mitteltöner
Mitteltöner150 mm Continuum FST 150 mm Continuum FST 130 mm Continuum FST 150 mm Continuum FST
Tieftöner
Tieftöner2× 165 mm Papier 3× 165 mm Aerofoil 2× 165 mm Aerofoil 2× 250 mm Aerofoil
Gehäuse
GehäuseBassreflex Bassreflex, Tweeter-on-Top Matrix, Tweeter-on-Top Matrix, Turbine Head
Empfindlichkeit
Empfindlichkeit90 dB 90 dB 89 dB 90 dB
Impedanz
Impedanz8 Ω (min. 3,0) 8 Ω (min. 3,1) 8 Ω (min. 3,0) 8 Ω (min. 3,0)
Verstärkerleistung
Verstärkerleistung30–200 W 30–300 W 50–200 W 50–1.000 W
Abmessungen (H×B×T)
Abmessungen (H×B×T)102 × 26 × 40,2 cm 113,8 × 29 × 41 cm 110,1 × 30,8 × 39,2 cm 122,1 × 44,7 × 59,7 cm
Gewicht (pro Stück)
Gewicht (pro Stück)27,5 kg 33,5 kg 40,3 kg 106,4 kg
Raumempfehlung
Raumempfehlungab ca. 20 m² ab ca. 25 m² ab ca. 30 m² ab ca. 40 m², freie Aufstellung

Herstellerangaben, Abmessungen inkl. Sockel. Die Raumempfehlung ist ein Erfahrungswert aus unseren Hörräumen und ersetzt keine Messung – entscheidend bleibt die Akustik Ihres Raums. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Welcher Standlautsprecher passt in Ihren Raum?

Häufig gestellte Fragen

Welche Standlautsprecher hat Bowers & Wilkins im Programm?

Aktuell die 603 S3 aus der 600 Series, die 702, 703 und 704 S3 aus der 700 Series, die 801 bis 804 D5 der 800 Series Diamond sowie die Signature-Editionen der 702 S3 und 801 D4. Dazu kommt der handgefertigte Nautilus als Flaggschiff.

Wie groß muss der Raum für einen B&W Standlautsprecher sein?

Als Orientierung: Die 603 S3 und 704 S3 arbeiten ab etwa 20 m² überzeugend, die 702 und 703 S3 ab rund 25 m². Die großen Modelle der 800 Series entfalten sich erst in größeren Räumen mit ausreichend Abstand zur Rückwand. Entscheidend ist am Ende die Akustik des Raums – deshalb empfehlen wir den Vergleich vor Ort.

Was unterscheidet die 800 Series von der 700 Series?

Vor allem drei Dinge: der Diamant-Hochtöner statt der Carbon-Dome-Kalotte, der Continuum-Mitteltöner in eigenem Gehäuse und die Matrix-Versteifung des Kabinetts. Der Grundcharakter bleibt erkennbar, die 800er löst feiner auf und bleibt bei hohen Pegeln gelassener.

Wie weit sollte ein Standlautsprecher von der Wand entfernt stehen?

Bei den bassreflexbestückten Modellen mit rückwärtigem oder bodennahem Port – also praktisch dem gesamten Programm – rechnen wir mit mindestens 30 bis 50 cm Wandabstand. Steht die Box näher, gewinnt sie Grundton, verliert aber Kontur. Die 801 D5 mit ihren beiden 250-mm-Bässen braucht spürbar mehr Luft als eine 603 S3. Das ist der Punkt, an dem sich der Aufbau vor Ort auszahlt.

Lohnt der Aufpreis von der 700 Series zur 800 Series?

Das hängt an der Kette dahinter und am Raum. Die 804 D5 wiegt sieben Kilo mehr als eine 702 S3, hat aber einen Basstreiber weniger – sie kauft Präzision, nicht Pegel. Wenn Verstärker und Raum das auflösen können, hört man den Unterschied sofort; in einem halligen Raum an einem knappen Verstärker bleibt er weitgehend theoretisch. Genau deshalb stellen wir beide zum Vergleich auf.

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