Die Neuheit
Das Ende der Suche nach der ultimativen Quelle
„Jahrzehntelang wurde die audiophile Welt von einer Suche bestimmt“, schreibt T+A zur Vorstellung des SDX 3100 HV. „Mit dem SDX 3100 HV haben wir beschlossen, dass diese Suche lange genug gedauert hat.“ Das ist selbstbewusst formuliert – und im Fall dieses Geräts nachvollziehbar. Denn der SDX 3100 HV ist kein weiterer Streaming-DAC, sondern die digitale und analoge Schaltzentrale einer kompletten Anlage: Streaming-Client, Digital-Analog-Wandler und vollwertiger Referenz-Vorverstärker in einem einzigen, aus massivem Aluminium gefertigten Gehäuse.
Damit besetzt er eine Position, für die man in der HV-Serie bislang zwei Geräte brauchte – etwa einen Streaming-DAC wie den SD 3100 HV und dazu den analogen Vorverstärker P 3100 HV. Der SDX 3100 HV übernimmt beides, ohne bei der Vorverstärkersektion Abstriche zu machen. Entwickelt und gefertigt wird er, wie jedes HV-Gerät, im westfälischen Herford.
Vorgestellt wurde er gemeinsam mit der neuen Endstufe A 3100 HV; ausgeliefert wird seit dem 9. Juli 2026. Der Preis: 32.500 € (UVP), wahlweise in Silber oder Titan.

Streaming
ASA G3 – DSD direkt aus dem Netzwerk
Herzstück der Netzwerksektion ist die Audiophile Streaming Architecture der dritten Generation (ASA G3). T+A beschreibt sie nicht als Funktionsliste, sondern als durchgehenden Signalweg: Ob die Quelle Tidal, Qobuz, Deezer, Amazon Music HD oder HIGHRESAUDIO heißt, ob per Tidal Connect, Spotify Connect, Qobuz Connect oder Apple AirPlay 2 zugespielt wird – der Pfad zum Wandler bleibt derselbe.
Der eigentliche Fortschritt gegenüber dem Vorgänger steckt im Detail: Der SDX 3100 HV kann DSD-Dateien nativ direkt aus dem Netzwerk streamen (bis DSD256) und leitet sie unverändert an den True-1-Bit-Wandler weiter – ohne den sonst üblichen Umweg über eine PCM-Konvertierung. Lokale Netzwerkdateien verarbeitet er bis 384 kHz / 24 Bit, unterstützte Formate sind unter anderem FLAC, WAV, AIFF, ALAC, DFF und DSF. Als Roon-Ready-Gerät fügt er sich außerdem vollständig in eine Roon-Umgebung ein.
Bedient wird das Ganze über das große Farbdisplay, die diamantierten Drehregler, die massive Metallfernbedienung F 3100 oder die T+A MusicNavigator G3 App für iOS und Android.
Wandlung
Path Separation: DSD und PCM gehen getrennte Wege
Die meisten Wandler rechnen DSD vor der Verarbeitung in PCM um. T+A hält das für eine unnötige Beeinträchtigung der Signalintegrität – und baut deshalb zwei vollständig getrennte Wandlerzüge in ein Gerät. Das ist der Kern der T+A Path Separation Technology.
Für DSD arbeitet ein hauseigener True-1-Bit-Wandler, der den Bitstream nativ und ohne Konvertierung bis DSD 1024 (49,2 MHz) verarbeitet. PCM übernimmt der T+A Quadruple Converter: vier 32-Bit-Sigma-Delta-Wandler von Burr-Brown pro Kanal – acht in Summe – in vollsymmetrischer Doppel-Differential-Konfiguration, bis 768 kHz. Diese Anordnung kompensiert mikroskopische Nichtlinearitäten und senkt das Grundrauschen laut Hersteller um weitere 6 dB. Gegenüber dem Vorgänger SDV 3100 HV wurde die Wandlersektion nochmals verfeinert.
Dazu kommen sechs Filtercharakteristiken – Bezier-Polynom-Filter in vier Oversampling-Varianten (FIR kurz, FIR lang, Bezier/IIR, Bezier) plus zwei kompromisslose NOS-Modi ganz ohne Oversampling. Nachgeschaltet ist ein phasenlineares Bessel-Analogfilter dritter Ordnung, umschaltbar zwischen 60 und 120 kHz Grenzfrequenz. T+A versteht diese Filter ausdrücklich nicht als Spielwiese, sondern als letztes Feinwerkzeug, um den Charakter des Wandlers an die Atmosphäre einer Aufnahme anzupassen.

Taktgenauigkeit
De-Jitter Masterclock – zwei Femto-Oszillatoren
Jitter – winzige Zeitabweichungen im digitalen Takt – nennt T+A den „Geist in der Maschine“. Die Antwort ist kein Filter, sondern ein mehrstufiger Reinigungsprozess. Zunächst wird das eingehende Taktsignal extrahiert und von Mikroprozessoren geprüft. Verfehlt es die Vorgaben, wird es nicht abgelehnt, sondern über eine zusätzliche PLL-Stufe geführt, die den Restjitter um den Faktor vier reduziert.
Ein Signal, das den Eingangstest besteht, wird vollständig vom Eingangsjitter entkoppelt und von zwei präzise kalibrierten Femto-Quarzoszillatoren weiterverarbeitet – einer für alle Vielfachen von 44,1 kHz, einer für die 48-kHz-Familie. So muss keiner der beiden Takte je heruntergerechnet werden, und das Taktfundament bleibt frei von digitalen Artefakten.

Vorverstärker
Double Mono – der Teil, an dem meist gespart wird
Genau hier trennt sich der SDX 3100 HV von der Masse der Streaming-DACs mit „Lautstärkeregelung“. Seine Vorverstärkersektion ist keine nachgeschaltete Pegelsteuerung, sondern eine vollständig diskret aufgebaute Double-Mono-Schaltung auf Basis der HV-Technologie – also der Hochspannungstechnik, die T+A auch in seinen reinen Vorstufen einsetzt. Der Vorteil hoher Betriebsspannungen: mehr Linearität und dynamischer Headroom bei minimaler Gegenkopplung.
Der vollsymmetrische Aufbau und die galvanische Trennung von der digitalen Domäne halten Übersprechen und Interferenzen aus dem Signal. Die Lautstärke regelt eine relaisgesteuerte Widerstandsleiter mit einer Toleranz von unter 0,05 dB bei −60 dB – die Kanalgleichheit bleibt also auch bei sehr leisen Pegeln exakt erhalten, wo klassische Potenziometer typischerweise auseinanderlaufen.
Die Messwerte der Analogsektion: Frequenzgang 0,5 Hz bis 300 kHz (+0/−3 dB), Fremd-/Geräuschspannungsabstand 108/117 dB, Klirrfaktor und Intermodulation jeweils unter 0,001 %, Kanaltrennung 110 dB.
Analoge Feinarbeit
Klangregelung und Kopfhörerverstärker – beide ohne Abkürzung
Analoge Klangregelung statt DSP. Klangregelungen gelten im High-End als verpönt – meist zu Recht, denn digitale Varianten greifen tief in den Datenstrom ein und kosten Feindynamik und Räumlichkeit. T+A geht deshalb den aufwendigeren Weg: Die Klangregelung des SDX 3100 HV arbeitet vollständig auf analoger Ebene.
Sie erlaubt nicht nur, Bässe und Höhen kanalgetrennt anzuheben oder abzusenken, sondern lässt auch die Einsatz- beziehungsweise Eckfrequenzen individuell wählen. Damit ist sie weniger ein Loudness-Regler als ein präzises Werkzeug: um eine Raummode zu entschärfen, um eine hell abgemischte Aufnahme zu bändigen oder um die Aufstellung an einer schwierigen Wand auszugleichen – ohne Phasenfehler und ohne Eingriff in die Bittiefe.
Ein Kopfhörerverstärker, kein Nebenprodukt. In vielen Vorverstärkern ist der Kopfhörerausgang eine Beigabe – ein Widerstand hinter der Vorstufe. Im SDX 3100 HV ist er eine eigene, diskret aufgebaute Endstufe im reinen Class-A-Betrieb, ebenfalls auf Basis der HV-Technologie.
Die Ausgangsstufe ist auf hohe Stromlieferfähigkeit ausgelegt – bis zu 200 mA – und kontrolliert damit auch niederohmige Magnetostaten souverän, entfaltet aber ebenso an hochohmigen Modellen ihr Potenzial. Die Ausgangsimpedanz liegt bei 6 Ohm. Angeschlossen wird wahlweise über 6,3-mm-Klinke oder 4,4-mm-Pentaconn – letzteres symmetrisch, wie es etwa die T+A-eigenen Solitaire-Kopfhörer nutzen. Dedizierte Spannungsregelung, thermische Stabilität und optimiertes Rauschverhalten gehören zum Konzept.

Analog
Phono-Modul: MM oder MC, jetzt als Einschub
Trotz aller Digitaltechnik schlägt im SDX 3100 HV auch ein analoges Herz. Über einen Steckplatz auf der Rückseite lässt sich ein Phono-Modul der HV-Serie nachrüsten – wahlweise für MM- oder MC-Tonabnehmer. Neu ist die Bauform: Das Modul kommt jetzt als Einschubversion, deren komplette Anpassung sich bequem von der Geräterückseite aus einstellen lässt, statt das Gehäuse öffnen zu müssen.
Der eigentliche Gewinn liegt in der Umgebung: Das extrem empfindliche Phonosignal profitiert direkt vom resonanzoptimierten HV-Gehäuse und von der aufwendigen Stromversorgung des SDX 3100 HV – Bedingungen, die eine externe Phonostufe in dieser Preisklasse erst einmal erreichen muss. Die einzige Entscheidung, die bleibt: MM oder MC. Der Aufpreis liegt bei 1.390 €.

Konstruktion
26 Kilogramm, die nicht der Optik dienen
Das Gehäuse der HV-Serie ist bei T+A ein Bauteil des Klangkonzepts, kein Behälter. Die Wände bestehen aus massivem, nicht-magnetischem Aluminium. Diese Materialwahl ist bewusst: Anders als eisenhaltige Metalle bleibt Aluminium elektromagnetisch inert und reagiert nicht auf die Wechselfelder der internen Schaltungen. Magnetische Hysterese und Wirbelströme – subtile Verzerrungsquellen – fallen damit weg.
Im Inneren bilden präzisionsgefräste Aluminiumplatten von 10 bis 15 mm Stärke abgeschirmte Kammern, die die Funktionsbereiche voneinander entkoppeln. Konsequent zu Ende gedacht wird das bei der Stromversorgung: Digital- und Analogsektion haben eigene Netzanschlüsse und eigene Netzteile. Auf der Rückseite finden sich deshalb zwei Kaltgerätebuchsen – „Power Supply Digital“ und „Power Supply Analog“. Harteloxierung und Speziallacke sorgen für das Finish; die 26 kg Gesamtgewicht sind vor allem mechanische Isolation.

Anschlüsse
Die Rückseite einer echten Schaltzentrale
Damit der SDX 3100 HV die Rolle der Systemzentrale wirklich ausfüllen kann, hat T+A die Zahl der symmetrischen analogen Ein- und Ausgänge erweitert. Analog stehen unsymmetrische Cinch- und symmetrische XLR-Eingänge bereit; ausgegeben wird symmetrisch über XLR mit nominal 1,45 V und maximal 19,6 V an 50 Ohm.
Digital ist die Liste lang: 1× AES/EBU, sechs S/P-DIF-Eingänge (2× Koax, 2× hochwertige BNC, 2× TOSLink), 2× HDMI plus ein HDMI-Ausgang mit ARC – für den Fernseher – sowie zwei USB-DAC-Eingänge im asynchronen Device-Mode bis 768 kSps und DSD 1024. Dazu kommen zwei USB-Host-Anschlüsse für Sticks und Festplatten und ein koaxialer Digitalausgang.
Ins Netz geht es per LAN oder Wi-Fi 6 (802.11ax, 2×2 MIMO) über zwei Antennen; drahtlos vom Handy kommt man per Bluetooth 5.4 mit aptX HD. Im Lieferumfang liegen neben der Fernbedienung F 3100 auch die beiden WLAN-Antennen, zwei Netzleitungen sowie XLR-, Cinch-, USB-C- und H-Link-Kabel.
Zur Einordnung
Ein Gerät statt zwei – was das praktisch bedeutet
T+A bezeichnet den SDX 3100 HV als Nachfolger des Streaming-DACs SDV 3100 HV, dessen Wandlersektion weiterentwickelt wurde. Interessanter ist aber, was er im System ersetzt: Wer bislang in der HV-Serie Streaming, Wandlung und Vorverstärkung auf Referenzniveau wollte, stellte einen Streaming-DAC und einen Vorverstärker übereinander – also zwei Gehäuse, zwei Netzanschlüsse, eine Verbindung dazwischen und der doppelte Stellplatz im Rack.
Der SDX 3100 HV führt beides zusammen, ohne die Vorstufe zu einer Lautstärkeregelung zu degradieren. Das spart nicht nur Platz und ein Kabelpaar, es entfernt auch eine analoge Schnittstelle aus dem Signalweg. Wo genau er im HV-Programm steht, zeigt der direkte Vergleich mit dem günstigeren PSD 3100 HV und dem rein analogen P 3100 HV.
SDX 3100 HV, PSD 3100 HV und P 3100 HV im Vergleich
Alle T+A ModelleAlle drei Geräte teilen sich das gleiche HV-Gehäuse im Format 17 × 46 × 46 cm – ihre Aufgaben im System sind aber sehr verschieden. Die Werte stammen aus den offiziellen T+A-Datenblättern.
Angaben nach Herstellerdatenblättern (ta-hifi.de), Stand Juli 2026. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Der Partner
A 3100 HV – die passende Endstufe zum Start
Vorgestellt wurde der SDX 3100 HV nicht allein, sondern gemeinsam mit der neuen Endstufe A 3100 HV – dem Nachfolger des A 3000 HV, in den nach Herstellerangaben über 270 Detailverbesserungen eingeflossen sind. Sie lässt sich als Stereo-Endstufe oder als Monoblock betreiben.
Im High-Power-Modus leistet sie 300 Watt an 8 Ohm und 500 Watt an 4 Ohm pro Kanal; im High-Current-Modus sind es 75 Watt an 8 Ohm und 135 Watt an 4 Ohm – die 75 Watt davon in reinem Class-A-Betrieb. Ein neues „Pre-Kinetic Bias“-Konzept verdreifacht dafür den Ruhestrom. Die Energie liefert ein hermetisch vergossener 1.000-Watt-Ringkerntransformator mit zwölf überdimensionierten Ladekondensatoren; eine 10 mm starke Aluminiumwand trennt die Hochstromversorgung von der Signalverstärkung. Der Frequenzgang reicht von 0,5 Hz bis 180 kHz, die Anstiegsgeschwindigkeit liegt bei 60 V/µs, die Lautsprecherterminals sind rhodiniert.
Der Preis der A 3100 HV: 21.500 € – zusammen mit dem SDX 3100 HV also 54.000 € für eine komplette Vor-End-Kombination auf HV-Niveau.
Alle Daten
Technische Daten im Überblick
- Geräteklasse: Referenz-Streaming-Vorverstärker mit D/A-Wandler (HV-Serie)
- Marktstart: ausgeliefert seit 9. Juli 2026
- D/A-Wandlung PCM: Doppel-Differential-Quadruple-Converter, 4 × 32-Bit-Sigma-Delta (Burr-Brown) pro Kanal, 705,6 / 768 kSps
- D/A-Wandlung DSD: T+A True-1-Bit-Wandler, nativ bis DSD 1024 (49,2 MHz)
- Signalwege: T+A Path Separation Technology – getrennte Pfade für DSD und PCM
- Filter: vier Oversampling-Algorithmen (FIR kurz, FIR lang, Bezier/IIR, Bezier) plus zwei NOS-Modi
- Analogfilter: phasenlineares Bessel-Filter 3. Ordnung, 60 oder 120 kHz Grenzfrequenz
- Taktung: De-Jitter Masterclock mit zwei Femto-Quarzoszillatoren (44,1- und 48-kHz-Familie), mehrstufige PLL-Reinigung
- Frequenzgang Vorverstärker: 0,5 Hz – 300 kHz (+0/−3 dB)
- Fremd-/Geräuschspannungsabstand: 108 / 117 dB
- Klirrfaktor / Intermodulation / Kanaltrennung: < 0,001 % / < 0,001 % / 110 dB
- Frequenzgang D/A-Wandler: 2 Hz – 20 kHz bei 44,1 kSps, bis 2 Hz – 120 kHz bei 768 kSps bzw. DSD 1024
- Geräuschspannungsabstand DAC: 117 dB · Klirrfaktor < 0,001 % · Kanaltrennung 110 dB
- Vorverstärkersektion: vollsymmetrischer Double-Mono-Aufbau, diskret, HV-Technologie, galvanisch von der Digitalsektion getrennt
- Lautstärkeregelung: relaisgesteuert, Toleranz < 0,05 dB bei −60 dB
- Klangregelung: vollständig analog, kanalgetrennt für Bass und Höhen, wählbare Einsatzfrequenzen
- Analoge Eingänge: unsymmetrisch Cinch (250 mV – 9 V / 10 kOhm), symmetrisch XLR (500 mV – 18 V / 20 kOhm)
- Analogausgang: symmetrisch XLR, nominal 1,45 V, maximal 19,6 V an 50 Ohm
- Digitaleingänge: 1 × AES/EBU, 2 × Koax, 2 × BNC, 2 × TOSLink (je 32–192 kHz / 16–24 Bit), 2 × HDMI, 2 × USB-DAC (asynchron, bis 768 kSps / DSD 1024)
- Weitere Anschlüsse: 1 × HDMI-Ausgang mit ARC, 1 × koaxialer Digitalausgang (IEC 60958), 2 × USB-Host für Massenspeicher
- Kopfhörerausgang: 6,3-mm-Klinke und 4,4-mm-Pentaconn, 6 Ohm Ausgangsimpedanz, diskrete Class-A-Endstufen bis 200 mA
- Netzwerk: LAN 10/100 Base-T; WLAN 802.11 a/b/g/n/ac/ax, 2 × 2 MIMO (2,4 und 5 GHz)
- Bluetooth: 5.4, A2DP / AVRCP 1.4, Codecs aptX HD, SBC, AAC, MP3
- Streaming-Dienste: Tidal, Qobuz, Deezer, Amazon Music HD, HIGHRESAUDIO, airable Radio und Podcasts, Tidal Connect, Spotify Connect, Qobuz Connect, Apple AirPlay 2, Audirvana, Roon Ready
- Formate: MP3, AAC, OGG Vorbis, FLAC, WAV, AIFF, ALAC, DFF, DSF; PCM 32–384 kHz / 16–24 Bit, DSD64 / 128 / 256 über Netzwerk
- Tuner: Internetradio (airable, über 11.000 Sender), DAB / DAB+ und UKW mit RDS
- Phono: optionales Einschubmodul MM oder MC (je 1.390 €)
- Gehäuse: massives antimagnetisches Aluminium, innen 10–15 mm starke gefräste Trennplatten
- Netzanschluss: 2 × 220–240 V (getrennt für Digital- und Analogsektion), 50–60 Hz
- Leistungsaufnahme: max. 40 W digital, 60 W analog · Standby < 0,5 W · Comfort-Standby < 2 W
- Bedienung: Drehregler am Gerät, Metallfernbedienung F 3100, T+A MusicNavigator G3 App (iOS / Android)
- Lieferumfang: Fernbedienung F 3100, 2 × WLAN-Antenne, 2 × Netzleitung, XLR-, Cinch-, USB-C- und H-Link-Kabel
- Abmessungen (H × B × T): 17 × 46 × 46 cm
- Gewicht: 26 kg
- Ausführungen: Gehäuselack Silber 47 oder Titan 64
- Preis (UVP): 32.500 €

Hören statt lesen
Der SDX 3100 HV bei HiFi Linzbach in Bonn
Ein Gerät dieser Klasse erschließt sich nicht über Datenblätter. Ob die getrennten Wandlerzüge, die analoge Klangregelung und die Double-Mono-Vorstufe für Sie den Unterschied machen, entscheidet sich im Hörraum – an Ihren Lautsprechern, mit Ihrer Musik.
Als T+A-Fachhändler führen wir die HV-Serie in Bonn vor: vom SDX 3100 HV über die Endstufen bis zu den Solitaire-Lautsprechern und -Kopfhörern. Wir nehmen uns Zeit für einen ausführlichen Vergleich – gern auch gegen Ihre bestehende Kette. Vereinbaren Sie einfach vorab einen Termin, dann steht die gewünschte Kombination bereits aufgebaut und eingespielt bereit.
T+A bei HiFi Linzbach entdecken
Alle anzeigenHäufige Fragen zum T+A SDX 3100 HV
Was ist der T+A SDX 3100 HV?
Was ist der T+A SDX 3100 HV?
Der SDX 3100 HV ist ein Referenz-Streaming-Vorverstärker aus der HV-Serie von T+A. Er vereint drei Funktionen in einem Gehäuse: Streaming-Client, Digital-Analog-Wandler und vollwertigen analogen Vorverstärker. Vorgestellt wurde er 2026 gemeinsam mit der Endstufe A 3100 HV, ausgeliefert wird seit dem 9. Juli 2026.
Wofür steht das Kürzel „HV“ bei T+A?
Wofür steht das Kürzel „HV“ bei T+A?
HV steht für „High Voltage“. Die HV-Serie ist die Referenzlinie von T+A und arbeitet mit deutlich höheren Betriebsspannungen als übliche Halbleiterschaltungen. Der Vorteil: Die Schaltungen bleiben über einen größeren Bereich linear und kommen mit sehr wenig Gegenkopplung aus – ein Prinzip, das sonst eher aus dem Röhrenbau bekannt ist.
Was ist der Unterschied zwischen SDX 3100 HV und SDV 3100 HV?
Was ist der Unterschied zwischen SDX 3100 HV und SDV 3100 HV?
T+A bezeichnet den SDX 3100 HV als Nachfolger des Streaming-DACs SDV 3100 HV, dessen Wandlersektion weiterentwickelt wurde. Die wesentlichen Unterschiede: natives DSD bis 1024 statt 512, die neue Streaming-Architektur ASA G3 mit nativer DSD-Wiedergabe aus dem Netzwerk, eine erweiterte Vorverstärkersektion mit zusätzlichen symmetrischen Anschlüssen, die rein analoge Klangregelung sowie das nachrüstbare Phono-Einschubmodul.
Was bedeutet „DSD 1024 nativ“?
Was bedeutet „DSD 1024 nativ“?
DSD ist das 1-Bit-Format der SACD. Viele Geräte rechnen DSD vor der Wandlung intern in PCM um. Der SDX 3100 HV verarbeitet den DSD-Bitstream dagegen mit einem eigenen True-1-Bit-Wandler direkt – bis zur 1024-fachen DSD-Basisrate, also 49,2 MHz. „Nativ“ heißt also: keine Formatumrechnung im Signalweg. Neu ist, dass das auch für DSD-Dateien gilt, die direkt aus dem Netzwerk gestreamt werden.
Was ist die T+A Path Separation Technology?
Was ist die T+A Path Separation Technology?
Damit bezeichnet T+A die konsequente Trennung der Signalwege für DSD und PCM. Statt einen universellen Wandlerchip für beides zu verwenden, arbeiten im SDX 3100 HV zwei getrennte Wandlerzüge: der True-1-Bit-Wandler für DSD und der Quadruple Converter mit vier 32-Bit-Burr-Brown-Wandlern pro Kanal für PCM. Jedes Format bekommt so die Schaltung, die zu ihm passt.
Kann ich am SDX 3100 HV einen Plattenspieler anschließen?
Kann ich am SDX 3100 HV einen Plattenspieler anschließen?
Ja – über ein optionales Phono-Modul, das sich auf der Rückseite einschieben lässt. Es ist wahlweise für MM- oder MC-Tonabnehmer erhältlich und kostet 1.390 €. Die Anpassung an den Tonabnehmer erfolgt bequem von außen, ohne das Gehäuse zu öffnen.
Welche Streamingdienste unterstützt der SDX 3100 HV?
Welche Streamingdienste unterstützt der SDX 3100 HV?
Unterstützt werden unter anderem Tidal, Qobuz, Deezer, Amazon Music HD und HIGHRESAUDIO sowie airable Radio und Podcasts. Dazu kommen Tidal Connect, Spotify Connect, Qobuz Connect, Apple AirPlay 2, Audirvana und Roon Ready. Musik aus dem eigenen Netzwerk spielt er bis 384 kHz / 24 Bit und nativ bis DSD256.
Brauche ich zum SDX 3100 HV noch einen Vorverstärker?
Brauche ich zum SDX 3100 HV noch einen Vorverstärker?
Nein. Der SDX 3100 HV ist selbst ein vollwertiger Vorverstärker mit diskret aufgebauter Double-Mono-Sektion, relaisgesteuerter Lautstärkeregelung und analogen Hochpegeleingängen. Er wird direkt an eine Endstufe angeschlossen – etwa an die neue A 3100 HV oder an die Monoblöcke M 40 HV.
Was kostet der T+A SDX 3100 HV und wo kann ich ihn hören?
Was kostet der T+A SDX 3100 HV und wo kann ich ihn hören?
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 32.500 € in den Ausführungen Silber und Titan; das optionale Phono-Modul kostet 1.390 €. Als T+A-Fachhändler führen wir die HV-Serie in unserem Bonner Showroom vor. Vereinbaren Sie gern einen Termin, dann bauen wir Ihnen die gewünschte Kombination in Ruhe auf.
