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Ob der 706 S3 zu Ihrem Raum passt — und auf welchen Ständer er gehört —, sagen wir Ihnen persönlich; seit über 75 Jahren beraten wir, bevor wir verkaufen.
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Der 165er Continuum ohne Aufbau
Der Bowers & Wilkins 706 S3 trägt denselben 165-mm-Continuum-Konus wie der 705 S3 und liefert dieselben Messwerte: 50 Hz bis 28 kHz im ±3-dB-Fenster, 88 dB Wirkungsgrad, minimal 3,7 Ω, 30 bis 120 W. Seine 25-mm-Carbon-Kalotte sitzt entkoppelt in der Schallwand statt in einem eigenen Aluminiumgehäuse oben auf dem Kabinett.
Damit ist der B&W 706 S3 der sachliche Weg zum Klang dieser Serie: gleiche Membranfläche, gleiche Lastverhältnisse, ein Kilo leichter und ohne den Aufbau, der beim 705 S3 die Bauhöhe auf 413 mm bringt. Ein Ständer bleibt trotzdem Pflicht: Die Kalotte soll im Sitzen auf Ohrhöhe liegen, und dafür fehlt einem 345 mm hohen Kabinett der Unterbau.
Was im 706 S3 steckt
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Carbon-Kalotte mit Aufbruch bei 47 kHz
Die 25-mm-Kuppel besteht aus 30 Mikrometer dünnem Aluminium, verstärkt durch eine Carbon-Beschichtung und einen Carbon-Ring. Die Kombination ist leicht und steif genug, um die erste Aufbruchresonanz auf 47 kHz zu verschieben. Mechanisch ist die Kalotte vom Kabinett getrennt, damit Körperschall sie nicht erreicht.
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Continuum-Konus, 165 mm
Ein Konus aus gewebtem Verbundmaterial deckt Bass und Mitten gemeinsam ab — dieselbe Membran und dieselbe Größe wie im 705 S3. Continuum verteilt den Übergang in den Aufbruchbereich über einen breiten Bereich, statt ihn in einer scharfen Resonanz zu bündeln. Den Mitten fehlt dadurch die Härte, die Metallmembranen an dieser Stelle zeigen.
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Gewölbte Schallwand und Flowport
Die Schallwand ist gewölbt und die Treibermulde ausgeformt — beides verringert die Beugung an den Gehäusekanten. Auf der Rückseite trägt die Reflexöffnung eine golfballartige Oberfläche, die die Luftströmung am Austritt aufbricht und Strömungsgeräusche verringert.
Passt genau dazuDer Ständer, für den der 706 S3 gebaut ist
Ein Kompaktlautsprecher steht selten von sich aus richtig. Die Carbon-Kalotte des 706 S3 sitzt in der Schallwand, im oberen Drittel eines 345 mm hohen Kabinetts — auf einem Sideboard oder im Regal spielt sie damit unter Ohrhöhe. Ein Ständer hebt sie dorthin, wo die Abbildung stimmt; welche Höhe Ihr Sessel verlangt, rechnen wir mit Ihnen durch.
Der zweite Punkt ist die Ankopplung. Der 706 S3 drückt bei jedem Ton gegen seine Unterlage; gibt sie nach, schickt sie einen Teil dieser Energie zeitversetzt zurück — das ist der weiche, verwaschene Grundton, den man Regalböden und Sideboards anhört. Der FS-700 S3 arbeitet dagegen mit Masse: eine hohle Vierkantsäule je Ständer, die nach der Montage mit trockenem Quarzsand gefüllt wird. Loses Granulat erhöht nicht nur das Gewicht, es dämpft auch die Säulenwand, statt Schwingungen wie ein starres Rohr weiterzuleiten. Nach unten koppeln Spikes auf Teppich oder Gleiter auf Parkett.
In der Montageanleitung von Bowers & Wilkins teilt sich der 706 S3 das Bohrbild mit dem 705 S3 — beide haben dasselbe Kabinettmaß von 345 × 192 × 297 mm.
Bowers & Wilkins
Technische Spezifikationen
Gehäuse
- Höhe
- 345 mmKabinett
- Breite
- 192 mmKabinett
- Tiefe
- 297 mmKabinett
- Gewicht
- 8,42 kgpro Stück
- Tiefe mit Abdeckung
- 334 mminkl. Frontgitter und Anschlüsse
Akustik
- Konfiguration
- 2-Wege, Bassreflex
- Hochtöner
- 1 × 25 mm Carbon-Kalotte, entkoppelt
- Tiefmitteltöner
- 1 × 165 mm Continuum-Konus
- Frequenzgang
- 50 Hz – 28 kHz±3 dB, Referenzachse
- Frequenzumfang
- 45 Hz – 33 kHz−6 dB
- Harmonische Verzerrung
- < 1 %100 Hz – 22 kHz, 2. und 3. Harmonische
- Harmonische Verzerrung (Mittenband)
- < 0,5 %150 Hz – 20 kHz, 2. und 3. Harmonische
Warum zwei Frequenzangaben?
Der Frequenzgang gilt mit einer Toleranz von ±3 dB — dort weicht der Lautsprecher höchstens um diesen Betrag von seiner Referenzkurve ab. Der Frequenzumfang reicht bis zum Abfall auf −6 dB: Dort spielt er noch, aber hörbar leiser. Ein Vergleich zweier Lautsprecher muss dieselbe der beiden Angaben heranziehen — rund die Hälfte aller Lautsprecher wird ohne jede Toleranzangabe veröffentlicht.
Harmonische Verzerrung
Zwei Bänder, jeweils für die zweite und dritte Harmonische, gemessen bei 90 dB in einem Meter auf Achse. Der engere Wert — hier 150 Hz bis 20 kHz — ist der aussagekräftigere, weil in diesem Band der Großteil der Musik liegt: Grundtöne und Stimmen.
Elektrisch
- Wirkungsgrad
- 88 dB2,83 V / 1 m, auf Achse
- Impedanz
- 8 Ωnominal
- Impedanz minimal
- 3,7 Ω
- Verstärkerleistung
- 30 – 120 Wan 8 Ω, unverzerrt
- Max. Kabelimpedanz
- 0,1 Ωempfohlenes Maximum
Wirkungsgrad und Impedanz
Die 88 dB gelten bei 2,83 Volt in einem Meter Abstand auf Achse — an 8 Ohm entspricht das genau einem Watt. Wirkungsgrad und Impedanzverlauf sind mit denen des 705 S3 identisch; die beiden Modelle stellen dem Verstärker dieselbe Aufgabe. Das Minimum von 3,7 Ohm ist die härteste Stelle.
Was die Kabelimpedanz begrenzt
Der Wert deckelt Querschnitt und Länge des Lautsprecherkabels. Mit 2,5 mm² Kupfer bleibt man bis rund sieben Meter darunter, mit 1,5 mm² bis gut vier — Hin- und Rückleiter zusammengerechnet.
Ausführung
- Ausführungen
- Gloss Black, Satin White, Mocha
- Abdeckung
- Schwarz; Grau nur zu Satin White
Magnetische Abdeckung
Die Abdeckung hält magnetisch, ohne Steckdorne: die Schallwand bleibt frei von Aufnahmelöchern, abnehmen geht ohne Werkzeug.
Die Kompaktlautsprecher der 700 Series S3
Die ganze 700 Series S3 im ÜberblickDer 706 S3 liegt messtechnisch auf dem 705 S3 und unterscheidet sich von ihm im Hochtongehäuse; der 707 S3 ist mit 130-mm-Konus die kleinere Lösung. Als Center passt der HTM72 S3.
Häufige Fragen zum Bowers & Wilkins 706 S3
Welchen Ständer braucht der 706 S3?
Welchen Ständer braucht der 706 S3?
Einen, der die Kalotte im Sitzen auf Ohrhöhe bringt: Messen Sie Ihre Ohrhöhe im Sessel und ziehen Sie ab, wie hoch die Kalotte über der Gehäuseunterkante sitzt — das ist die Ständerhöhe, die Ihr Raum verlangt. Bowers & Wilkins bietet den FS-700 S3 an; sein Bohrbild passt auf das Kabinettmaß, das sich der 706 S3 mit dem 705 S3 teilt. Wichtiger als die Marke ist die Masse: Ein befüllbarer Ständer koppelt den Lautsprecher an den Boden und nimmt dem Grundton die Unschärfe.
Was ist der Unterschied zum 705 S3?
Was ist der Unterschied zum 705 S3?
Das Hochtongehäuse. Treiber, Frequenzgang, Wirkungsgrad, Impedanz und Leistungsempfehlung sind identisch — beim 705 S3 sitzt die Kalotte in einem aus dem Vollen gefrästen Aluminiumblock oben auf dem Kabinett, beim 706 S3 entkoppelt in der Schallwand. Der 706 S3 ist dadurch gut ein Kilo leichter und baut niedriger. Der Unterschied liegt in Abbildung und Offenheit, nicht im Frequenzgang.
Was ist der Unterschied zum 707 S3?
Was ist der Unterschied zum 707 S3?
Die Größe des Konus: 165 mm beim 706 S3, 130 mm beim 707 S3. Praktisch heißt das 88 statt 84 dB Wirkungsgrad — für denselben Pegel braucht der 707 S3 rund die zweieinhalbfache Verstärkerleistung — und ein körperhafterer Grundton. Der Frequenzgang beider Modelle beginnt bei denselben 50 Hz.
Für welche Raumgröße ist der 706 S3 gedacht?
Für welche Raumgröße ist der 706 S3 gedacht?
Etwa 15 bis 30 m². Nach unten setzt der 165-mm-Konus die Grenze — in sehr kleinen Räumen staut sich der Bass, dort passt der 707 S3 besser. Nach oben fehlt ab rund 30 m² der Tiefgang der Standlautsprecher.
In welchen Ausführungen gibt es ihn?
In welchen Ausführungen gibt es ihn?
Gloss Black, Satin White und Mocha — das sind die drei Ausführungen für Europa; die vierte, Rosenut, liefert Bowers & Wilkins nur im asiatischen Markt. Die Abdeckung ist schwarz; eine graue gibt es nur zur Ausführung Satin White. Alle drei sind bei uns bestellbar.





















